Mitgliederversammlung 18. Oktober 2025
mit Vorstandswahlen
Pressebericht zur Mitgliederversammlung der CDU Breidenbach mit Vorstandswahlen am 18.10.2025
Kontinuität und sachliche Arbeit heißen die wesentlichen Stichworte bei der CDU Breidenbach. Bei den durchgeführten Vorstandswahlen im Dorfgemeinschaftshaus Niederdieten haben sich keine gravierenden Veränderungen ergeben. Markus Burk (Breidenbach) bleibt Verbandsvorsitzender, sein Stellvertreter ist wie bisher der Wolzhäuser Norbert Wanner.
Die Verbandsschriftführung wird zukünftig von Elke Mayer (Oberdieten) für Britta Duchardt-Linneborn (Niederdieten) übernommen, die in die Position des Beisitzers rückt. Den Vorstand komplettieren in der Beisitzerfunktion wie bisher Angela Blaue (Niederdieten), Manfred Rau und Benjamin Schäfer (beide Oberdieten). Die Aufgaben des Mitgliederbeauftragten werden in Personalunion von Stellvertreter Wanner mitübernommen. Besonders begrüßen konnten die Breidenbach CDU-Parteifreunde als Gast den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Marburg-Biedenkopf, Herrn Peter Hartmann aus Wohratal.
Zum einen stehen im zeitigen Frühjahr 2026 die hessischen Kommunalwahlen vor der Tür, die gut und intensiv vorzubereiten sind, zum anderen möchte der CDU-Gemeindeverband Breidenbach seinen Unterstützern und Wählern eine politische Heimat für das konservativ-bürgerliche Lagerbis hin in die Mitte der Gesellschaft bieten, bei gleichzeitiger Abgrenzung zur rechtsnationalen AfD.
Die CDU Breidenbach möchte sich wie bisher mit ihren Themen sachlich, ohne Polemik und Getöse weiterhin aktiv in das politische Geschehen der Gemeinde Breidenbach einbringen. Der Gemeindeverband möchte gemeinsam mit den politischen Mitbewerbern an der guten und prosperierenden Entwicklung der Gemeinde mitwirken. Ziel ist eine lebenswerte Heimat mit der Möglichkeit ein familiären Eigenheims vor Ort zu errichten und so wie es die Gemeindefinanzen hergeben, möglichst geringen Kosten und Abgaben gegenüber Bürgern, Handel, Gewerbe und Industrie zu fordern.
Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Hartmann gab zunächst einen kurzen Einblick in die wichtigsten Themen der Kreispolitik innerhalb der „Großen Koalition“, den Erhalt des Krankenhauses in Biedenkopf, die Wiederaktivierung des Bundeswehrstandorts mit der Hessenkaserne in Stadtallendorf und gesicherte Kreisfinanzen In seinem folgenden Geschäftsbericht ging der alte und neue CDU-Vorsitzende Markus Burk schwerpunktmäßig auf folgende Themenkomplexe ein.
Ziel des CDU-Gemeindeverbandes sei es, die Zusammenarbeit mit der Fraktion durch regelmäßigen Informationsaustausch enger zu verzahnen. So könnten die politischen Zielsetzungen der CDU Breidenbach stärker in die Kommunalpolitik einfließen. Die Krankheit und der Tod des Breidenbacher CDU-Urgesteins Walter Lauber (Achenbach) habe die Partei sehr bedauert. Solange er konnte, habe Herr Lauber sich in die politische Arbeit der CDU und der Gemeinde Breidenbach eingebracht. Darum habe man ihn sehr geschätzt und gewusst, was man an ihm hatte.
Aufgrund des Niedergangs der Ampelkoalition in Berlin sei ein Regierungswechsel unumgänglich gewesen. Bei der Bundestagswahl habe man in allen Ortsteilen Breidenbachs gute bis sehr gute Ergebnisse eingefahren. Dabei habe man auch die vor Ort an die AfD vergebenen Wählerstimmen mit Sorge beobachtet. Es sei normal, dass es bei den unterschiedlichen Interessenlagen der CDU und ihres Koalitionspartners gelegentlich etwas ruckele. Dennoch habe man in den letzten Monaten bereits mehrere Knackpunkte angepackt. Die schwierige politische Stimmung in der Bevölkerung sei durch die wirtschaftliche Situation sowie manche Missverhältnisse der arbeitenden Bevölkerung zu solchenverursacht, die arbeiten könnten, aber nicht wollten, und sich so gut wie möglich unter Anwendung der gesetzlichen Möglichkeiten dafür zu drücken.
Die Brauereibesichtigung der Firma Bosch in Bad Laasphe im Sommer dieses Jahres sei mit insgesamt 20 Teilnehmer erfolgreich verlaufen.
Derzeit sei man mit den Vorbereitungen der Kommunalwahl durch die Aufstellung der CDU-Gemeindeliste beschäftigt. Bedauerlicherweise seien immer weniger Bürgerinnen und Bürger bereit, in der Kommunalpolitik mitzuarbeiten und sich der Wahl um ein Mandat in der Gemeindevertretung in Breidenbach zu stellen.